+49 (0) 5141 97729-0

Diese Seite nutzt Cookies, um die Darstellung dieser Seiten zu optimieren.

Wenn Sie diese Website weiterhin verwenden, ohne dabei die Einstellungen für Cookies zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Datenschutzerklärung

Akzeptieren
  • Home
  • Modellprojekt
  • Praxisjahr

Praxisjahr

In sechs Modell-Kitas in und um Celle konnten gemeinsam mit den Leitungsteams sehr individuelle systemische Prozesse geplant und durchgeführt werden. In jeder Kita wurden Steuerungsteams (mit Leitung, Fachkräften und z.T. auch Eltern) gebildet, die alle Interventionen mit den aktuellen Bedürfnissen in den Kitas abglichen und kritisch reflektierten.

Nach einem Grundlagen-Workshop über systemisches Arbeiten nahmen die systemische Teamentwicklung und damit die Stärkung der Zusammenarbeit der Fachkräfte in einigen Kitas einen hohen Stellenwert ein. Dabei wurde eine gemeinsame systemische Haltung im Team gefördert und verankert. Eine Modell-Kita arbeitete sehr intensiv zum Thema Partizipation. Hier zeigte sich, dass ein systemisches Menschenbild ein gutes Fundament bildet, um partizipativ zu arbeiten. In mehreren Kitas wurde im Rahmen von (Fall-) Supervisionen das systemische Handeln in die Praxis übersetzt.

Im gesamten Praxisjahr gab es 28 Steuerungsteamtreffen, es wurden ca. sieben Teamentwicklungstage durchgeführt, 11 Team- und Fallsupervisionen fanden statt, es wurde in 10 (halb- oder ganztägigen) Workshops an verschiedenen Themen gearbeitet, es gab zwei Führungskräftetrainings und fünf Coachings für Leitungskräfte/ -teams. Von externen Referentinnen wurden vier Fortbildungen in interkultureller Sensibilisierung und vier Fortbildungen zum Thema Partizipation durchgeführt.

Stimmen aus der Praxis

„Der Blick auf die Teamarbeit, auch durch die einzelnen Teammitglieder, hat sich im SIP-Jahr verändert, dadurch gefühlt auch die Zufriedenheit. Die Akzeptanz einiger Mitarbeiter im Umgang mit kulturellen Unterschieden ist noch einmal gewachsen. Die Interventionen für Führungskräfte waren hilfreich, insbesondere der trägerübergreifende Austausch und die Zusammensetzung der Gruppe mit Stellvertretung und Leitung.“

(Kita-Leitung)

„Die Sensibilisierung in der Zusammenarbeit mit den Eltern aus verschiedenen Kulturkreisen hat sich weiterentwickelt. Elterngespräche gelingen immer besser und Partizipation in der Arbeit mit den Kindern wurde intensiviert. Durch Supervision hat sich die Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen in der Gruppe verbessert. Die gute Beratung, zahlreiche Methodenvielfalt und der Erfahrungsaustausch hat für mich zu besserer Handlungssicherheit geführt.“

(Kita-Leitung)

„Ich spüre mehr Sensibilität im Umgang mit Kindern, Eltern und Kolleginnen. Mehr Offenheit und echtes Interesse an unterschiedlichen Standpunkten und Handlungsweisen.

Es wird nicht mehr so schnell bewertet und verurteilt. Die Zusammenarbeit hat sich in vielen Teilen zum Positiven verändert. Die Mitarbeiter_innen tauschen sich aus, man bemerkt ein anderes Verständnis füreinander - auch in stressigen Situationen.“

(stellv. Kita-Leitung)

„Bei vielen Mitarbeiter_innen hat sich die Haltung zum Gegenüber positiv verändert. Man bemerkt dies an der Art und Weise wie sie auf die Kinder, Eltern und Mitarbeiter_innen zugehen. Die Kommunikation miteinander hat sich verändert. Fragen und Antworten zu gemeinsamen Planungen werden offener ausgesprochen. Wir versuchen verschiedene Blickwinkel einzunehmen und Lösungen zu entwickeln. Das Bewusstsein, dass es nicht nur die ´eigene Wahrheit` gibt, erweitert sich mehr und mehr. Für mich sind es die ersten Schritte in die richtige Richtung, es ist ein Prozess, an dem wir ständig weiterarbeiten werden.“

(Stellv. Kita-Leitung)

„Ich höre den Kindern genauer zu, höre intensiver auf die Wünsche der Kinder und wir suchen gemeinsam nach Entscheidungen und Lösungen. Die Wertschätzung hat einen noch größeren Stellenwert bekommen. Ich gehe noch offener auf die Eltern zu, stelle Fragen über ihre Familie, das Leben vorher und biete meine Unterstützung an. Bei Gesprächen mit Übersetzer bemühe ich mich, die Person anzuschauen, von der ich etwas möchte. Wenn ich offen, den Eltern freundlich zugewandt bin, sind sie es auch mir gegenüber.“

(Fachkraft)

„Ich persönlich habe das SIP-Projekt sinnvoll und bereichernd für unser Team erlebt. Außerdem hat es sowohl beruflich als auch privat dazu beigetragen, mein Bewusstsein für einen wertschätzenden Umgang zu schärfen und eine andere Perspektive/ Haltung anderen Menschen gegenüber, unabhängig von ihrer Herkunft, einzunehmen. Die Annahme, dass jede Familie ein einzigartiges „System“ ist, in dem gewisse Werte, Haltungen und Anschauungen geteilt werden, fördert das Verständnis für die vorhandene Vielfalt und sensibilisiert unser Handeln in der Zusammenarbeit mit den Kinder, Eltern und Kolleginnen im Krippenalltag.“

(Fachkraft Krippe)

menu icon w

Kontakt

SiP-Zentrum
℅ CD-Kaserne gGmbH
Hannoversche Str. 30B, DE-29221 Celle

+49 (0) 5141 97729-0

+49 (0) 5141 97729-29

info@sip-zentrum.de

  Flyer Kurzvorstellung SIP

Termine

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

+49 (0) 5141 97729-0 | info@sip-zentrum.de | Datenschutzerklärung