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Innovation und der fachliche Bedarf

Betrachtet man die Landschaft der sozialpädagogischen Entwicklung mit besonderen Schwerpunkt auf Antidiskriminierung und Prävention im Vorschulalter sucht man vergeblich nach ganzheitlichen, interkulturellen und systemischen Ansätzen und Konzepten, die tragen und den aktuellen Stand der Forschung und Praxiserprobung wiedergeben. Diverse wissenschaftliche Aufsätze und Ansätze bilden ein zu sehr isoliertes Inselwissen und schaffen wenig neue, praktische Anknüpfungspunkte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im schlimmsten Fall arbeiten Kindergärten in einem "Inselstatus" und grenzen sich, nicht zuletzt durch die hohe Arbeitsbelastung und gestellten Anforderungen, als eigene Systeme von den anderen Lebenswelten der Kinder ab.

 

Wirkungsvolle Ansätze bei der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern im Vorschulalter mit dem Ziel Antidiskriminierung zu fördern, beginnen oft mit dem Ansatz der "ICH‐Stärke". Anschließend wird das „Du“ in den Fokus gerückt. Allerdings existieren keine fachlich fundierten und erprobten, präventiven Handlungsmodelle, die nicht nur bei diesen zwei Pfeilern stehenbleiben und zudem zirkulär die Sichtweisen des Kindes und des gesamten Bezugssystems zu einem Ansatz integrieren. Die Nachhaltigkeit, so die Hypothese, wäre jedoch immens höher! Diskriminierung wäre kein Thema, Andersartigkeit normal und die Anerkennung von Vielfalt der Standard.
Der SIP‐Ansatz orientiert sich nicht an Defiziten, sondern fokussiert Potenziale und Lösungen.

Die Sozialisation, beziehungsweise Enkulturation von Kindern geschieht zum größten Teil in der Basisfamilie. Hier werden entscheidende Grundmuster für die gesamte Lebensspanne eines Menschen gelegt. Die nächste Instanz sind Kindertagesstätten und Schulen, die einen nicht zu unterschätzenden Teil des Erziehungsauftrages übernehmen. Die Bildung von Werten und Normen ist für die Präventionsarbeit hilfreich und förderlich. Allerdings kann die systemische Sichtweise Methoden und Ansätze liefern, die weitaus mehr zur Bildung einer Grundhaltung beitragen; die Menschen annimmt, Verständnis fördert und demokratische Werte vermittelt. Empathie, Perspektivenwechsel und zirkuläres Denken schaffen noch mehr Anknüpfungspunkte für die Entwicklung einer menschenfreundlichen Lebenseinstellung. Eltern, Erzieher_innen und andere Gleichaltrige sind für Kindergartenkinder die wichtigsten Bezugspersonen und prägende Persönlichkeiten in ihrer Lebenswelt. Deshalb muss auch das ganze Bezugssystem in die Präventionsarbeit mit Kindern einbezogen werden.

Diese grundlegenden systemischen Erkenntnisse wurden bis jetzt noch nicht ausreichend für die Präventionsarbeit mit Vorschulkindern in Form eines methodischen Handlungsansatzes nutzbar gemacht. Die interkulturelle Pädagogik zeigt die Diversität auf und versucht hierfür zu sensibilisieren. Interventionen und Vorgehensweisen einer wirksamen, systemischen Grundhaltung oder z. B. die Axiome der Gewaltfreien Kommunikation werden nur bedingt berücksichtigt. Genau hier drin besteht die Innovation und Stärke des systemisch‐interkulturellen Ansatzes. Die wichtigen und wirksamen Ansatzpunkte verschiedener Präventionsansätze werden durch systemisches Handwerkzeug und einer systemischen Grundhaltung effektiver und bereichernder eingesetzt. Dieses Handwerkzeug muss sich mit der Lebenswelt der Kinder durch deren Bezugspersonen verbinden.

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