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Erkenntnisse aus der bisherigen Projektarbeit des Trägers

Eine der zentralen Erkenntnisse aus allen Projekten im Bereich der Kinder‐ und Jugendarbeit ist, dass Nachhaltigkeit und Tiefe signifikant steigen, je systemischer sie konzipiert sind. Vernetztes Denken und Handeln bereits in der Konzeptionsphase ist hierbei wichtig. Aus dieser Erkenntnis heraus ist die Personalentwicklung in der CD‐Kaserne gGmbH systemisch geprägt. Die Mitarbeiter_innen bildeten sich systemisch weiter und absolvierten Ausbildungen in den Bereichen systemisches Coaching, systemisches Projektmanagement, systemische Beratung, systemische Organisationsentwicklung, Hypnosystemik usw. Mittlerweile sind auf diesem Weg nahezu alle Projekte der CD‐Kaserne systemisch angelegt, und die Resonanzen geben uns recht, dass dies sehr wichtige Schritte waren.

Durch die langjährig gewachsene Erkenntnis, dass bestehende Präventionsansätze im frühkindlichen und kindlichen Bereich zu sehr monofokussiert und oft zu wenig systemisch
ausgerichtet sind, und die Nachhaltigkeit in diesen Ansätzen schwer nachzuvollziehen ist, entstand die Idee des Ansatzes einer systemisch‐interkulturellen Prävention. Die Konkretisierung fand durch das Modellvorhaben des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ statt: Der Plan ist, die Entwicklung und Umsetzung eines systemisch‐interkulturellen Präventionsansatzes für Kinder im Vorschulalter unter Einbeziehung von Eltern, Pädagog_innen, Migrantenorganisationen, pädagogischen Ausbildungsstätten etc. in einem Modellversuch voranzutreiben.

Die einzelnen Teilbereiche der Sozialpädagogik, Systemik und Interkulturellen Pädagogik bieten bislang jeweils nur stark separierte Ansätze und Methoden für eine Präventionsarbeit mit Vorschulkindern. Die Kombination und Weiterentwicklung, evaluierter Stärken der verschiedenen Professionen, könnte einen neuen umfassenden Ansatz schaffen, welcher die individuelle Persönlichkeit im Kontext einer ethisch-multikulturellen Gesellschaft mit dem Schwerpunkt der "Dazugehörigkeit" zu dieser gemeinsamen Lebenswelt berücksichtigt. Durch diese Verknüpfung der verschiedenen Arbeitsweisen und theoretischen Ansätzen sollen synergetische Effekte für alle Beteiligten gewinnbringend gefördert werden. Dies würde zu weiteren, kreativen und innovativen Entwicklungen in den einzelnen Fachgebieten führen. Somit wird nicht nur eine praxistaugliche und ganzheitliche Präventionsarbeit entwickelt, sondern auch ein Beitrag zum aktuellen Entwicklungsstand der verschiedenen Teilbereiche gegeben.

Die Entwicklung und Umsetzung des SIP‐Ansatzes und die Multiplikator_innen‐Schulung ist zudem, im wahrsten Sinne des Wortes, "modellhaft". Ein disziplinübergreifender Präventionsansatz auf der Grundlage einer systemisch‐humanistischen Weltanschauung, gegründet auf Begegnung und Anerkennung. Akzeptanz und Toleranz reichen hier nicht
aus! Toleranz ist keine gleichwertige Begegnung auf Augenhöhe und genau diese nachhaltige Begegnung von Einzelnen formen das große Ganze. Diese Werte und Entwicklungsprozesse werden zum größten Teil in den ersten sieben Lebensjahren abgeschlossen. Deshalb ist die gewählte Zielgruppe der Vorschulkinder alternativlos und unabdingbar für eine nachhaltige Präventionsarbeit. In gleichem Maße werden hierbei die Eltern und eben die Erzieher_innen mit in den Prozess einbezogen.

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