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Ausgangssituation

LOKALE AUSGANGSLAGE UND HANDLUNGSBEDARF

In einer Zeit der Unsicherheit und Erschütterung von Staaten und Gesellschaften, Ratlosigkeit gegenüber Zuwanderungswellen und einer neu aufbrechenden gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit werden neue Präventionsansätze gebraucht, die die Ereignisse und Umstände unserer Zeit aufgreifen und lösungsorientiert ein neues Miteinander kreieren.

Seit Jahren mahnen die Initiatoren eines systemisch‐interkulturellen Präventionsansatzes an, dass präventive Ansätze mit Werkzeugen aus der Vergangenheit nicht adäquat auf die Probleme der Gegenwart anzuwenden sind (z.B. in der Sucht / Gewalt / Extremismus‐Prävention). Der systemisch‐interkulturelle Präventionsansatz (SIP) soll genau hier einen Beitrag leisten. Multiplikator_innen werden ausgebildet, die systemisch und multidisziplinär in Kindergärten mit Kindern, Eltern und Erzieher_innen zu den Themen rassistische Diskriminierung und Diskriminierung aufgrund der Religionszugehörigkeit sowie der geschlechtlichen und sexuellen Identität arbeiten. Der konkrete Handlungsbedarf ergibt sich aus der allgemein feststellbaren zunehmenden Diskriminierung von gesellschaftlichen Minderheiten. Der SIP‐Ansatz wird, bevor er bundesweit publiziert wird, in einem Modellgebiet entwickelt und evaluiert.

Im Modellgebiet Celle gibt es ca. 4300 Kinder im Vorschulalter und 33 Kindertagesstätten, zudem zwei Ausbildungsstätten für staatlich anerkannte Erzieher_innen und Sozialassistent_innen und pädagogische Fachschulen. In Celle haben über 20 % der Bewohner_innen einen Migrationshintergrund. 2016 wurde im Auftrag des Landes Niedersachsen eine große Flüchtlingsunterkunft am Stadtrand eröffnet. Zudem ist Celle die Heimat einer der größten ezidischen Gemeinden außerhalb der ursprünglichen Herkunftsgebiete (Irak, Iran, Syrien, Türkei). Celle ist bundesweit durch die tätlichen Auseinandersetzungen zwischen kurdischen und muslimischen Bevölkerungsgruppen 2015 in die Schlagzeilen gekommen.

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